Wettbewerb: Neubau eines Grundschule

  • Städtebau

    Das Planungsgebiet befindet sich in einem sehr heterogenen Umfeld an der Herforder Straße. Eingerahmt wird das Gebiet südlich von der Herforder Straße, westlich durch die Jöllheide. Nördlich wird sich zukünftig ein neues Wohngebiet anschließen. Im östlichen Bereich grenzt das Planungsgebiet an einen Gewerbebetrieb. Die neue Hellingskampschule positioniert öffnet sich durch den vorgelagerten städtischen Freiraum. Der Fußgängerbereich wird hier aufgewertet und bietet Raum für die Schüler.

  • Konstruktion

    Die Baukörper sind in Ihrer Ausformung einfach gehalten und orientieren sich mit ihrer Dachform an den umliegenden Gebäuden, die im Wesentlichen traufständig zur Straße stehen. Die massive Konstruktion mit der vorgehängten Fassade trotzt den hohen Lärmemissionen der Herforder Straße und stellt zugleich eine Beständigkeit und Wertigkeit dar, die den Stellenwert des Schulstandortes stärkt. Thermisch ist die Hüllkonstruktion auf dem Stand der aktuelle EnEV 2014/2016. Die sehr gute Thermische Hülle ermöglicht einen minimierten Energieverbrauch und senkt die Investitionen in die Gebäudetechnik und deren Unterhaltskosten.

  • Energie

    Die neue Hellingskampschule soll so weit wie möglich mit regenerativen Energien betrieben werden. Hierzu stehen unterschiedlichen Komponenten zur Verfügung. Für den Schulbetrieb soll eine Wärmepumpe mit Erdkollektor für die erforderliche Wärme sorgen. Die Sporthalle erhält einen eigenen Warmwasserspeicher, der durch eine Solarthermieanlage und über die zentrale Wärmepumpe gespeist wird. Das „HELLI“ wird separat über eine kleine Wärmepumpe mit Wärme versorgt. Der Warmwasserbedarf im Klassenbereich und in der Verwaltung sind so gering, das dieser über Untertischgeräte gedeckt werden kann.

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Grundriss OG

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