NEUBAU SCHULGEBÄUDE

Ergänzung eines denkmalgeschützen Schulemsembles

 

 

Der Neubau in Düsseldorf ist eine Erweiterung des bestehenden Schulstandortes, welcher als Gesamtanlage unter Denkmalschutz steht. 

 

Die Wahl des Konstruktionsmaterials Holz ermöglichte einen hohen Vorfertigungsgrad, eine kurze Bauzeit und einen hohen Dämmstandard bei geringer Konstruktions- stiefe. Die Geschossdecken wurden als Holz-Beton-Verbunddecken ausgeführt. So konnte die Spannweite von ca. 8,20 m mit einer geringen Konstruktionshöhe ausgeführt werden. Die erforderlichen Akustikmaßnahmen wurden konstruktiv in den Deckenaufbau integriert und bilden zugleich die fertigen Unterdecken. Der Neubau mit seinen klaren Außenmaßen von 20 x 20 m ergänzt das denkmalgeschützte Ensemble, ohne den Bestand in seiner Bedeutung einzuschränken. Die Fassade wurde aus emaillierten Stahlplatten hergestellt. Die wechselnden Gelbtöne des Bestands-Klinkers wurden in die Farbgebung der neuen Stahlfassade aufgenommen und als Farbfächer wiedergegeben. Somit konnte der Anforderung des Denkmalschutzes an eine optische Integration des Neubaus in das Gebäudeensemble entsprochen werden. In Teilbereichen wurden die Fassadentafeln als gelochte Elemente ausgeführt. Dies dient der Belichtung und Belüftung der Treppenbereiche und verhindert zugleich den unerwünschten Zutritt. Die notwendige Verschattung wurde in die

Scheibenzwischenräume integriert und ist somit vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt. Insgesamt ist die Kombination der Materialien Holz als konstruktiver Baustoff und Stahl-Emaille für die Fassade als ideal für diesen Standort zu betrachten. Der optimierte Fensteranteil unterstützt zudem den sehr guten Dämmstandard und wird dem Anspruch, einen effizienten Neubau zu schaffen, gerecht.