Sanierung eines Schulverwaltungsgebäudes

  • Aufgabe

    Das Gebäude stammt aus dem Jahr 1962 und ist über die Jahre in einen desolaten Zustand verfallen. Das Gebäude wies einen großen Misstand in der inneren Struktur sowie den energetischen Kennwerten auf. 

    Die Fassadenkonstruktion ergab im Zusammenhang mit der Einfachverglasung eine den heutigen Ansprüchen nicht mehr gerecht werdende Außenhaut.

    Die Sanierung wurde mit der Auszeichnung vorbildlicher Bauten NRW und einer Anerkennung im Holbaupreis prämiert.

  • Umsetzung

    Der Baukörper wurde im Innenbereich bis in den Rohbauzustand zurückgeführt und wieder mit einer geänderten Struktur wieder neu aufgebaut. Es wurde eine vollständig neue Technik installiert, sowie eine den wärmeschutztechnischen Anforderungen angepasste Außenhaut bebaut.

     

    Das bestehende Konstruktionsraster des Gebäudes wurde im Zuge der Sanierung freigelegt und mit dem neuen  Fassadenraster kombiniert. Die sichtbaren gewordenen Stützen hinter der großzügigen Verglasung gewähren der Bestands-konstruktion weiterhin die tragende Funktion.

  • Materialität

    Die Wärmedämmelemente wurde als Holzrahmenbauelemente vorgefertigt und vor die Bestandsfassade montiert. Die Fassade wurde aus Dreischichtplatte als hinterlüftete Fassade erstellt. 

    Die schlanke Konstruktionstiefe der Verschattung wurde mit der Herstellerfirma neu konzipiert. Dies ermöglichte eine annähernd fassadenbündige und verschattungsfreie Verglasung.

    Die erhöhte Lichtausbeute senkt Strom- und Heizkosten und erhöht die Aufenthaltsqualität in den Innenräumen.

  • Ansicht Süd
  • Eingangsansicht von Osten

WB HERSBRUCK

Wettbewerb für den Neubau eines Finanzamtes

 

 

Das dreigeschossige Gebäude des Finanzamtes liegt in zentraler Lage der nördlichen Schiene. Die Haupt-erschließung des Gebäudes erfolgt von der Amberger Straße aus. Ein grün gestalteter Vorplatz mit Sitzbänken und einem Wasserlauf leiten den Besucher in das Servicezentrum. Es befindet sich in der gebäudehohen Fuge, welche die zentrale Halle und die Erschießung des Gebäudes aufnimmt.

 

Über eine Treppenanlage im südlichen Bereich oder über die Fahrstühle in Eingangsnähe die weiteren Geschosse erschließen. Die verglaste Halle als Zentrum zwischen Ost- und Westflügel vermittelt eine offene Atmosphäre und die interne Verteilung über die Brücken ermöglicht eine schnelle Orientierung. Dieser Eindruck wird über die Fassade nach Außen getragen. Die systematische Verdichtung und Aufweitung der Fassadenelemente vermittelt Transparenz und Offenheit. Die Anordnung der Elemente ist je nach Himmelrichtung unterschiedlich. Auf den sonnenexponierten Lagen ist der Anteil an geschlossenen Elementen höher als auf nicht besonnten Fassadenbereichen. Hierdurch wird der Überhitzung des Gebäude vorgebeugt und eine optimale Belichtung geschaffen. 

 

Die Sanitärzonen liegen konsequent übereinander und werden über Bodenkanäle mit dem Technikbereich im Keller verbunden.

Der komprimierte Keller unter der Halle beherbergt die Altregistratur und die notwendigen Technikräume.

 

 

 

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