WB HERSBRUCK

Wettbewerb für den Neubau eines Finanzamtes

 

 

Das dreigeschossige Gebäude des Finanzamtes liegt in zentraler Lage der nördlichen Schiene. Die Haupt-erschließung des Gebäudes erfolgt von der Amberger Straße aus. Ein grün gestalteter Vorplatz mit Sitzbänken und einem Wasserlauf leiten den Besucher in das Servicezentrum. Es befindet sich in der gebäudehohen Fuge, welche die zentrale Halle und die Erschießung des Gebäudes aufnimmt.

 

Über eine Treppenanlage im südlichen Bereich oder über die Fahrstühle in Eingangsnähe die weiteren Geschosse erschließen. Die verglaste Halle als Zentrum zwischen Ost- und Westflügel vermittelt eine offene Atmosphäre und die interne Verteilung über die Brücken ermöglicht eine schnelle Orientierung. Dieser Eindruck wird über die Fassade nach Außen getragen. Die systematische Verdichtung und Aufweitung der Fassadenelemente vermittelt Transparenz und Offenheit. Die Anordnung der Elemente ist je nach Himmelrichtung unterschiedlich. Auf den sonnenexponierten Lagen ist der Anteil an geschlossenen Elementen höher als auf nicht besonnten Fassadenbereichen. Hierdurch wird der Überhitzung des Gebäude vorgebeugt und eine optimale Belichtung geschaffen. 

 

Die Sanitärzonen liegen konsequent übereinander und werden über Bodenkanäle mit dem Technikbereich im Keller verbunden.

Der komprimierte Keller unter der Halle beherbergt die Altregistratur und die notwendigen Technikräume.